Hallo liebe Express-Freunde,
Ich bin der Dominik aus München und seit kurzem Besitzer einer liebevoll restaurierten Radex Express 125 geworden. Aufgrund unserer Windhunde (Greyhounds) ist die Marke einfach Programm gewesen und freue mich sehr über den zweirädrigen Nachwuchs. Da ich selbst wenig Schrauber-Erfahrung habe, bin ich über jeden guten Ratschlag froh und was Do‘s and Don‘t sind. Soweit ich weiß, ist sind diese Motorräder inzwischen selten geworden und um sie weiterhin am Laufen zu halten, ist Schwarm-Wissen ein großer Vorteil.
Im Detail besitze ich eine Radex Express, Farbe schwarz, Baujahr 1.10.1950, Fahrgestellnummer 3008, mit passendem JLO-Motor MG125 E (Motor-Nr. 5/259) mit 123 Kubikzentimeter.
Vielleicht kennt jemand von Euch die Vorgeschichte dieses Motorrads?
Unter anderem interessiert mich, warum ein Windhund diese Marke ziert. Bei den Wörtern „flink wie die Windhunde“ muss ich zwar schlucken, aber im zeitlichen Kontext wäre das plausibel. Vielleicht weiß jemand von Euch mehr darüber?
Und dann habe ich noch ganz praktische Fragen:
Wie oft wird ein Service gemacht, jedes Jahr einmal oder ist es abhängig von der Fahrleistung?
Welches Öl wird für den Motor und das Getriebe verwendet?
Gibt es vielleicht noch andere Münchner Expressler, die man mal treffen kann?
Vielen Dank und ich freue mich auf eure Kommentare.
Besten Dank und viele Grüße
Dominik
Neuling
Re: Neuling
Servus Dominik,
Willkommen!!!!!
Warum's der Windhund ist weiß ich nicht.
Zur 125er: Ich hab selber noch eine! Wichtig ist für das Getriebe nur mineralisches Öl SAE50, syntetisches oder teilsyntetisches verklebt dir die Kupplungsbeläge.
Ich kauf es bem Louis, heißt Classic GP SAE50.
Wichtiger als der Ölwechsel ist beim 125er das kontrolieren des Ölstandes. Er hat nämlich Bauartbedingt immer einen Ölverlust am Ritzel (dadurch "automatische" Kettenschmierung).
Liegt daran das dort kein Simmerung sondern ein Ring der das Öl wieder zurückbewegen soll sitzt, und der Filzring hält auch nicht viel auf.
Normalerweise hast du im 125er eine Mischung aus Fließfett und Getriebeöl drin, ist dadurch etwas zähflüssiger. Ich hab aber auch nur Getriebeöl drin.
Wenn du viel fährst, dann mach halt alle 2 Jahre, Öl wenn lang steht zieht auch Feuchtigkeit.
Im Motor fahr ich auch nur mineralisches Zweitaktöl, wegen Graugußzylinder, weniger Rückstände beim verbrennen. Hat aber jeder seine eigene Anschauung.
Das Öl kauf ich beim MZ Händler die haben sowas, heißt Adinol 405.
Gruß
Dieter
Willkommen!!!!!
Warum's der Windhund ist weiß ich nicht.
Zur 125er: Ich hab selber noch eine! Wichtig ist für das Getriebe nur mineralisches Öl SAE50, syntetisches oder teilsyntetisches verklebt dir die Kupplungsbeläge.
Ich kauf es bem Louis, heißt Classic GP SAE50.
Wichtiger als der Ölwechsel ist beim 125er das kontrolieren des Ölstandes. Er hat nämlich Bauartbedingt immer einen Ölverlust am Ritzel (dadurch "automatische" Kettenschmierung).
Liegt daran das dort kein Simmerung sondern ein Ring der das Öl wieder zurückbewegen soll sitzt, und der Filzring hält auch nicht viel auf.
Normalerweise hast du im 125er eine Mischung aus Fließfett und Getriebeöl drin, ist dadurch etwas zähflüssiger. Ich hab aber auch nur Getriebeöl drin.
Wenn du viel fährst, dann mach halt alle 2 Jahre, Öl wenn lang steht zieht auch Feuchtigkeit.
Im Motor fahr ich auch nur mineralisches Zweitaktöl, wegen Graugußzylinder, weniger Rückstände beim verbrennen. Hat aber jeder seine eigene Anschauung.
Das Öl kauf ich beim MZ Händler die haben sowas, heißt Adinol 405.
Gruß
Dieter
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RumfordExpress
- Beiträge: 2
- Registriert: Sonntag 5. April 2026, 21:15
Re: Neuling
Guten Morgen Dieter,
Herzlichen Dank für deine Nachricht und vielen Dank für die tollen Tipps zur Schmierung der Radex 125! Das mit dem synthetischen und teilsynthetischen Öl wusste ich nicht.
Besten Dank und viele Grüße
Dominik
Herzlichen Dank für deine Nachricht und vielen Dank für die tollen Tipps zur Schmierung der Radex 125! Das mit dem synthetischen und teilsynthetischen Öl wusste ich nicht.
Besten Dank und viele Grüße
Dominik